PHOS4green vorgestellt beim Landesverband der Recyclingwirtschaft Sachsen e. V. in Leipzig

Phosphor-Rückgewinnung auf der Agenda beim Landesverband der Recyclingwirtschaft Sachsen e. V. am 13. November 2018 in Leipzig. „Hochleistungsdünger aus Klärschlammaschen“: unter diesem Titel referierte Jan Kirchhof, Glatt Ingenieurtechnik GmbH, Weimar, im Rahmen des Programms zum „Phosphorrecycling – Chancen und Herausforderungen in Sachsen“.

Regelungs- und Steuerungssysteme für Wirbelschicht-Sprühagglomeration

Vollautomatisierte Prozesse setzen verlässliche Prozessdaten voraus. Diese werden mit Methoden statistischer Versuchsplanung und der Anwendung künstlicher neuronaler Netze ermittelt. Die vorgestellte Fallstudie hat das Potenzial sowie die generelle Machbarkeit einer modellbasierten Regelung eines Wirbelschicht-Sprühagglomerationsprozesses dargestellt.

Phosphat-Duenger aus Klaerschlammaschen

Die novellierte Klärschlammverordnung schränkt die direkte landwirtschaftliche Verwertung schrittweise ein und verpflichtet Betreiber großer Kläranlagen, das in Klärschlämmen und -aschen gebundene Phosphat zurückzugewinnen. Ein neuer Ansatz ermöglicht es, Klärschlammaschen vollständig zu verwerten und das Phosphat für Standard- und Mehrnährstoffdünger verfügbar zu machen.

Phosphor-Recycling – Nachhaltige Wachstumsformel

Phosphor-Rückgewinnung: Glatt Ingenieurtechnik hat ein innovatives Verfahren entwickelt, das Klärschlammasche wirtschaftlich und abfallfrei in direkt vertriebsfähiges Düngergranulat umwandelt.

Steigende Tendenz zum kundeneigenen Erzeugnis

Schüttgut-Interview mit Dr.-Ing. Michael Jacob, Leiter Verfahrenstechnik, Process Technology Food, Feed & Fine Chemicals, Glatt Ingenieurtechnik GmbH
Bei Glatt Ingenieurtechnik stehen Prozesse rund um Partikel-Design und Partikel-Engineering für die Entwicklung, Optimierung, Funktionalisierung und Produktion von Pulvern und Schüttgütern wie Granulate und Pellets im Fokus. Dr.-Ing. Michael Jacob, Leiter Verfahrenstechnik, Process Technology Food, Feed & Fine Chemicals bei Glatt Ingenieurtechnik in Weimar, erklärt, wo die derzeitigen Herausforderungen in der Branche liegen.

Mattes aus dem Heißgasstrom – Mattierungsmittel mit Glatt Pulversynthese

Sprühkalzination // Ihr Anteil im Lacksystem beträgt nur wenige Prozent, doch ihre Wirkung löst Kaufimpulse aus und lässt die Kassen von Fahrzeugherstellern und Möbelproduzenten klingeln: Mattierungsmittel. Dank eines neuartigen Verfahrens der Sprühkalzination im pulsierenden Heißgasstrom entstehen aus neuen Ideen innerhalb weniger Wochen testreife Additive.

Ein Wirbelschicht-Ansatz für Düngemittel auf Harnstoffbasis

Mike Waskow, Verfahrensingenieur, Prozesstechnology Food, Feed & Fine Chemicals, Glatt Ingenieurtechnik GmbH, Deutschland, erläutert in einem Fallbeispiel, wie eine wirtschaftliche Produktion von Düngemitteln auf Harnstoffbasis mit Hilfe der Wirbelschichttechnologie erreicht werden kann. (Fachbeitrag in englischer Sprache)

Verbesserung der Produkteigenschaften mit Wirbelschicht- und Strahlschichttechnologien

Wirbelschicht und Strahlschicht gehören zu den führenden Technologien, wenn es darum geht, die physikalischen Eigenschaften von Schüttgütern wie Partikelgrößenverteilung, Schüttdichte, Struktur und Morphologie zu verbessern, um vorteilhafte Anwendungseigenschaften wie verbesserte Dispergierbarkeit, Löslichkeit und Fließfähigkeit zu erzielen. Die Kombination von Prozessen wie Trocknen, Granulieren und Mikroverkapseln in einem einzigen Schritt bietet eine kostengünstige Herstellungslösung.

Sensible Substanzen wirkungsvoll schützen – Partikeldesign mithilfe von Wirbelschicht- und Strahlschichtprozessen

Damit sensible Substanzen wie Probiotika, Aromen, Vitamine oder Aktivstoffe mit verzögerter Freisetzung die Reise durch Verarbeitungsprozesse oder den Verdauungstrakt überstehen, müssen sie funktionell geschützt werden. Hot-Melt-Coating und Verkapselung in der Wirbelschicht oder Strahlschicht bieten hierbei eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Produktgestaltung.

Optimierung der Endprodukte durch fein abgestimmte Prozessparameter

Pulvrige Substanzen bereiten beim Dosieren, Abfüllen und Transportieren oftmals Probleme durch hohen Staubanteil und schlechte Rieselfähigkeit. Eine schlechte Löslichkeit und mangelnde Dispergiereigenschaften beeinträchtigen die Anwendung des Endprodukts. Mithilfe der Wirbelschicht-Sprühagglomeration lassen sich die Partikelgrößenverteilung und Partikelstruktur gezielt einstellen und verbessern.