Sprühagglomeration
Poröse, hervorragend lösliche Granulate.
Homogen verteilte Komponenten.
Ideale Instanteigenschaften.
Poröse, bestens dispergierbare Granulate aus Pulvern mit homogener Verteilung der Komponenten
Wenn pulverförmige Stoffe in heißen oder kalten Flüssigkeiten gelöst oder dispergiert werden sollen, stellen Agglomerate aus der Wirbelschicht eine wesentliche Qualitätsverbesserung dar. Die poröse Struktur der Partikel und deren vergrößerte Oberfläche sind maßgeblich für das verbesserte Benetzungs- und Löslichkeitsverhalten, die Anwendungsfreundlichkeit und letztlich den kommerziellen Erfolg Ihres Produktes.
Die Sprühagglomeration in der Wirbelschicht oder Strahlschicht ist ein gängiges Formgebungsverfahren zur Optimierung der Eigenschaften von Pulvern. Dabei wandeln wir staubige, nicht fließfähige und häufig schlecht lösliche Partikel in frei fließende Agglomerate beziehungsweise Granulate mit ausgezeichneter Löslichkeit um. Besonders geeignet ist das Verfahren als Vorstufe für die Tablettierung sowie zur Herstellung von beispielsweise Waschmitteln, Düngern, Pflanzenschutzmitteln, Getränkepulvern und anderen Instantprodukten sowie Hydrokolloiden oder auch Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen.
- Dieses Verfahren verbessert das Fließverhalten und eliminiert negative Effekte wie Stauben.
- Das Zusammenfügen mehrerer Produktkomponenten in Agglomerate vermeidet Entmischungseffekte von Pulvermischungen.
- Für die Instant-Anwendung entstehen benetzbare, lockere Granulate mit gutem Sinkverhalten, die sich sehr gut auflösen.
Sprühagglomeration erfolgt in Wirbelschichtanlagen und Strahlschichtanlagen im Batch-Betrieb als auch in kontinuierlicher Betriebsweise.
Produkteigenschaften von Granulaten aus der Sprühagglomeration mittels Wirbelschicht oder Strahlschicht im Überblick:
Staubfreie
Partikel
Poröse
Struktur
Geringe
Schüttdichte
Hervorragende
Benetzbarkeit
Ausgezeichnete
Löslichkeit
Sehr gute
Dispergierbarkeit
Optimales
Instantverhalten
Optimale
Verpressbarkeit
Gute
Tablettierbarkeit
Definierte
Partikelgrößenverteilung
Sehr gute
Homogenität
Ideale
Komponentenverteilung
Gute
Dosierbarkeit
Gutes
Fließverhalten
Typische Größen der Agglomerate reichen von 100 Mikrometern bis zu 3 Millimetern, während die Ausgangsstoffe in wesentlich feinerer Form vorliegen können.
Bei der Sprühagglomeration in der Wirbelschicht oder Strahlschicht wird Pulver derart mit Flüssigkeit besprüht, bis ausreichende Haftkräfte zwischen den Partikeln entstehen und diese miteinander verkleben. Durch simultane Trocknung wird die Agglomeratstruktur direkt verfestigt.
Entsprechend der geforderten Rohstoff- oder Produkteigenschaften können Wasser oder auch beliebige andere flüssige Lösemittel für Granulataufbau und Strukturbildung genutzt werden. Für die Erzeugung zusätzlicher Haftkräfte oder erhöhter Klebrigkeit bzw. erhöhter Produktfestigkeit können außerdem geeignete, in der Sprühflüssigkeit gelöste Bindemittel oder Rohstoffkomponenten bei der Sprühagglomeration zum Einsatz kommen.
Durch den porösen Charakter und ihre große Oberflächenstruktur sind die Agglomerate deutlich besser benetzbar, sehr gut löslich und optimal verpressbar. Die staubfreien, fließfähigen Produkte lassen sich leicht dosieren und optimal weiterverarbeiten. Die variablen Produktparameter im Verfahrensprozess wie Korngrößenverteilung, Schüttdichte oder Porosität ermöglichen dabei eine gezielte Erzeugung vielfältiger Partikeleigenschaften.






























